Weshalb kompetenzorientierter Unterricht?

Sich in der Schule Wissen anzueignen ist wichtig. Fakten auswendig lernen und repetieren. Den Dreisatz, die Malreihen, die Rechtschreibung – Dinge, die wir dank dem konventionellen Schulunterricht erlernen. Damit unsere Kinder und Jugendlichen ein umfassendes Rüstzeug für ihre Zukunft erhalten, ist es zudem zentral, dass unsere Schülerinnen und Schüler daneben auch Aufgaben lösen, die kognitive und soziale Kompetenzen trainieren. Dass sie mit Problemstellungen konfrontiert werden, die sie herausfordern und bei denen sie sich selbst und mit anderen zusammen organisieren müssen, um eine Lösung zu finden.

Das sind kompetenzorientierte Aufgaben. Sie fördern Kreativität, Zusammenarbeit, kritisches Denken, Flexibilität und Problemlösefähigkeit. Also die Fähigkeiten, die wir benötigen, um in der digitalisierten Zukunftswelt zurechtzukommen und zu bestehen. Optimal ist, wenn dies Aufgaben und Lernarrangements sind, bei denen man gestaltend und schöpferisch tätig sein kann. Denn wenn ich etwas Sinnhaftes tue, wenn ich etwas produzieren und kreieren kann, dann wird es automatisch mit positiven Emotionen verbunden. Und nur dann wird Wissen und werden Fähigkeiten nachhaltig gespeichert.